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Buchrezension

Al Forno Buchrezension

[Buchrezension] Reis. Das große Grundlagenbuch

September 2, 2019

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Ihr Lieben,

ich esse viel zu wenig Reis. Früher war das anders. Ich hatte eine Zeit, da kam jede Woche mindestens zweimal Reis auf den Tisch. Und irgendwann wurde das immer weniger und weniger. Und dabei weiß ich gar nicht, warum eigentlich. Ich mag Reis. Ich mag den Geschmack und ich mag die Vielseitigkeit. Reis macht sich super als Beilage, aber auch als Hauptrolle in einem Gericht. Einige Reisgerichte findet ihr hier auch auf dem Blog, wie etwa Tomatenreis mit Garnelen, Risotto mit grünem Spargel oder Milchreisauflauf. Jetzt wird auch wieder definitiv wieder mehr mit Reis gekocht, denn jetzt habe ich das perfekte Kochbuch dafür: „Reis. Das große Grundlagenbuch“ von Rose Marie Donhauser, aus dem Hause Edition Michael Fischer Verlag.

Reis. Das große Grundlagenbuch.

Rose Marie Donhauser, die Food- und Reisejournalistin, Restaurantleiterin und Kochbuchautorin, hat in diesem Kochbuch 100 Rezepte mit Reis aus aller Welt zusammengestellt. Zunächst aber startet sie mit allerhand Wissenswertem über Reis, von den verschiedenen Reissorten, über die Herkunft bis hin zu verschiedenen Zubereitungsmethoden und Grundrezepten. Dann geht es los mit den vielfältigen Rezepten, untergliedert nach den Themen „Salate & Fingerfood“, „Kreativ & kunterbunt“, „International & beliebt“ und „Süß & fruchtig“.

Jedes Rezept wird mit einem wunderbaren Foto und einer kurzen Einleitung untermalt, die Zubereitung ist leicht verständlich und übersichtlich gegliedert, die Zubereitungszeit ist angegeben und oft gibt es noch zusätzliche Tipps. Was ich zudem nett finde: die Rezepte werden noch zusätzlich mit kleinen Bildern klassifiziert, zum Beispiel nach vegetarisch, scharf, mild, fruchtig usw.

Mir gefällt das Buch sehr gut und ich habe darin ganz viele feine Rezepte entdeckt, die ich unbedingt noch ausprobieren muss, wie etwa mit Reis gefüllte Riesenchampignons, Reisbrot oder auch schwarzen Reispudding. Übrigens finden sich im Buch nicht nur Gerichte mit Reis, sondern auch mit Reisnudeln.

Ich habe wieder zwei Rezepte für euch ausprobiert – eines aus dem Kapitel „Kreativ & kunterbunt“ und eines aus „Süß & fruchtig“. Fangen wir mal kreativ und kunterbunt an:

Wildreis à la Ratatouille

Ratatouille mit Reis

Zutaten für 4 Portionen

  • 150 g Langkorn-Wildreismischung
  • Salz
  • 400 g Tomaten
  • 1 kleine Aubergine
  • 1 kleine Zucchini
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • je 1 rote und 1 gelbe Paprikaschote
  • 2 Konoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 TL getrocknete Kräuter der Provence
  • 1 Messerspitze Kumin
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
  • 200 g Ziegenfrischkäserolle
Ratatouille mit Reis als Auflauf

Zubereitung

Die Reismischung nach Packungsangabe gart ihr in kochendem Salzwasser fast fertig. Inzwischen blanchiert ihr die Tomaten, häutet und schneidet sie in Würfel. Aubergine und Zucchini waschen, putzen und in etwa 1cm große Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und längs in Streifen schneiden. Heizt den Backofen auf 200°C vor.

Reisauflauf mit Ratatouille

Halbiert, putzt und wascht die Paprikaschoten und schneidet sie in 1/2cm breite Streifen. Den Knoblauch schälen, fein würfeln und mit dem Olivenöl verrühren. Rührt Kräuter der Provence und Kumin unter.

Das vorbereitete Gemüse gebt ihr in eine Auflaufform oder in kleine Auflaufförmchen, damit jeder seine eigene Portion bekommt. Würzt es mit Salz und Pfeffer und beträufelt es mit dem Knoblauchöl. Gart das Gemüse dann etwa 20 Minuten im Backofen.

Wildreis à la Ratatouille

Gießt den Reis ab und mischt ihn unter das Ofengemüse. Schneidet den Ziegenfrischkäse in Scheibchen und verteilt die auf dem Gemüse. Gebt die Form dann für weitere 10 Minuten in den Backofen, bis der Käse geschmolzen und die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Reisauflauf

Natürlich gibt es viele leckere herzhafte Varianten, Reis zuzubereiten. Aber Reis kann man auch prima als Nachtisch zubereiten. Milchreis kennen wir wohl alle. Aber habt ihr ihn schon mal mit Safran gewürzt? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit! Denn Safran macht Milchreis noch mal etwas mehr besonders. Er schmeckt wie etwas aus TausendundeinerNacht. Und sieht auch bezaubernd aus. Weiter geht es also mit einem Rezept aus dem Kapitel „Süß & fruchtig“:

Safran-Milchreis mit Feigen

Milchreis mit Safran und Feigen

Zutaten für 4 Portionen

  • 250 g Milchreis
  • 1 l Milch
  • gemahlener Safran oder Safranfäden
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 50 g Zucker
  • 4 frische Feigen
Safran-Milchreis

Zubereitung

Kocht den Reis mit der Milch unter in einem Topf auf und würzt ihn mit einer Prise Safran. Lasst den Reis bei niedriger Hitze unter gelegentlichem Rühren etwa 30 Minuten köcheln, bis der Milchreis cremig ist, aber noch einen ganz leichten Biss hat.

Rührt Zucker und Vanillezucker unter den fertigen Milchreis. Ich habe den Zucker durch Honig ersetzt. Wenn ihr mögt, könnt ihr noch Cashewkerne, Mandeln, Pistazienkerne oder Trockenfrüchte unterrühren.

Milchreis mit Safran und Feigen

Wascht die Feigen und viertelt sie. Man kann sie mit der Schale essen, oder ihr schneidet die Schale bei jedem Viertel so weit ein, dass das Fruchtfleisch leicht von der Haut gegessen werden kann.

Verteilt den Safranmilchreis in Gläschen oder Schälchen und garniert ihn mit den Feigen. Der Milchreis schmeckt warm und kalt.

Reis in einer süßen Variante

Wie ist das bei euch? Team Reis? Team Pasta? Team beides?
Liebste Grüße von Martina