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Buchrezension

    Buchrezension Essen und Trinken Seelenfutter

    [Buchrezension] Seelenschmeichelei – Kochen. Genießen. Glücklich sein.

    April 23, 2019

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    Ihr Lieben,

    „Wie schmeckt Glück? Wonach Trost? Geborgenheit? Freundschaft? Oder Mut?“ – das ist der Rückentext meines neuen Kochbuches, das ich in Händen halte. Über 50 Rezepte für jede Stimmungslage, oder zumindest für fast jede. Also ist ja wohl klar, dass mich so ein Text sofort anspricht und ich mir das Buch genauer ansehen muss. „Seelenschmeichelei„, so heißt das Kochbuch von Conny Wagner, das im Hölker Verlag erschienen ist. Und so ein paar Seelenschmeichler braucht doch jeder ab und an, oder? Die Rezepte, die die Bloggerin mit Nürnberger Wurzeln zusammengestellt hat, sind essbare Seelentröster, Fernweh-Gerichte, Kindheitserinnerer und einfach nie 08/15. „Und das Schönste an der ganzen Kocherei ist doch einfach, wenn die Teller leer, die Mägen gefüllt und die herzen voller Glück sind.“ Und damit hat sie doch wohl absolut recht!
    Schauen wir nun mal etwas tiefer in das Buch.

    Kochbuch Seelenschmeichelei

    Das Kochbuch Seelenschmeichelei ist eingeteilt in die Kapitel Glück, Trost, Fernweh, Geborgenheit, Freundschaft und Mut. Zu jedem Kapitel gibt es eine kurze Einleitung, was der jeweilige Begriff für die Autorin bedeutet, gefolgt von Rezepten, die das jeweilige Gefühl unterstreichen oder besänftigen. Bei den Fernweh-Gerichten gibt es eine etwas längere Einleitung zum jeweiligen Land, aus dem das Gericht stammt. Zu jedem Rezept gibt es auch eine kurze Hinleitung und unfassbar tolle Fotos! Die Rezepte selbst sind mit einer übersichtlichen Zutatenliste und einer leicht verständlichen Erläuterung versehen. Zu vielen Rezepten gibt die Autorin auch noch einen extra Tipp zur Zubereitung oder zum Verfeinern. Den Abschluss machen Hinweise, wie das Buch zu verwenden ist, mit Empfehlungen für Zutaten und Küchengeräte.
    Das Buch macht auch optisch etwas her, mit einem schönen Cover und einem haptisch tollen Einband. Ein Buch, das sich wirklich hübsch im Küchenregal macht und das man immer wieder gerne zum Schmökern in die Hand nimmt. Dem Hölker Verlag ist da wieder etwas wirklich Schönes gelungen!

    Buchcover Seelenschmeichelei

    Natürlich habe ich auch wieder das eine oder andere Rezept aus dem Buch nachgekocht, zwei stelle ich euch heute vor – eines aus dem Kapitel „Glück“ und eines aus dem Kapitel „Geborgenheit“. Fangen wir mit dem Glück an!

    Grüne Pasta mit Spinat, Ricotta & Erbsen

    Grüne Pasta Seelenschmeichelei

    Zutaten für 4 bis 6 Personen

    • 400 g Spaghetti
    • 200 g Erbsen (frisch oder TK)
    • 300 g Babyspinat
    • 300 g Schafsricotta
    • Saft von 1/2 Zitrone
    • nach Belieben 1 TL Ahornsirup
    • nach Belieben Meersalz
    • frisch gemahlener Pfeffer
    • 100 g Parmesan zum Bestreuen
    • nach Belieben Basilikumblätter
    Grüne Pasta

    Zubereitung

    Kocht die Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente. In der letzten Minute der Kochzeit fügt ihr die Erbsen hinzu.
    Während die Pasta gart, putzt ihr den Spinat und püriert ihn dann zusammen mit dem Ricotta und 5 EL des Nudelwassers. Nach Belieben könnt ihr den Spinat mit Zitronensaft, Ahornsirup, Salz und Pfeffer würzen. Die Konsistenz der Soße könnt ihr durch Zugabe von weiterem Nudelwasser definieren. Aber verwendet nicht zu viel Wasser, die Soße soll cremig sein und die Nudeln schön umhüllen.

    Gießt Pasta und Erbsen ab, gebt sie zurück in der Tops, vermischt sie mit der Soße und lasst alles noch mal heiß werden – die Soße dickt dann noch weiter an. Hobelt den Parmesan mit einem Sparschäler in Späne. Richtet die Spaghetti auf Tellern an und bestreut sie nach Belieben mit Parmesan und Basilikum.

    Klingt total einfach, oder? Und das ist es auch! Dennoch schmecken die Pasta super-lecker!

    Grüne Nudeln

    Auf geht’s zum nächsten Rezept – diesmal geht’s um Brot!

    Dinkelbrot

    Dinkelrot aus dem Topf Flat

    Zutaten für einen Laib Brot

    • 900 g Dinkelmehl (kein Vollkornmehl), plus etwas zum Verarbeiten
    • 18 g Meersalz
    • 10 g frische Hefe
    • 1 TL Zucker
    • 625 ml warmes Wasser
    Dinkelrot aus dem Topf Flat

    Zubereitung

    Vermischt Mehl und Salz in einer großen Schüssel. Löst die Hefe und den Zucker im Wasser auf. Gebt die Hefemischung zum Mehl und knetet alles etwa 15 Minuten zu einem geschmeidigen Teig. Am besten geht das natürlich mit der Küchenmaschine oder den Knethaken des Handrührgerätes. Ich knete Hefeteig aber auch gerne mit der Hand. Dieser hier ist jedoch ziemlich klebrig.
    Deckt die Schüssen dann ab und lasst den Teig 2 Stunden an einem warmem Ort gehen. Sein Volumen sollte sich etwa verdoppeln.

    Dinkelbrot aus dem Buch Seelenschmeichelei

    Heizt den Backofen auf 220 ° vor und heizt darin einen ofenfesten Topf mit Deckel 30 Minuten darin auf. Ich habe dazu meine Cocotte verwendet.
    Den klebrige Teig knetet ihr auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche noch einmal kräftig durch, formt ihn dann zu einem runden Laib und lasst ihn in den heißen Topf gleiten. Ritzt die Oberfläche des Brotes mit einem spitzen Messer ein und schließt den Deckel. Lasst das Brot dann zunächst 30 Minuten im heißen Backofen backen, nehmt dann den Deckel ab und lasst das Brot in etwa 20 Minuten zu Ende backen. Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt.

    Dinkelrot aus dem Topf Flat

    Das Brot ist herrlich locker und luftig, schmeckt einfach lecker! Ich habe noch nie Brot im Topf gebacken und bin jetzt wirklich begeistern davon! Ich liebe Dinkelbrot sowieso sehr, so wie mein Dinkelvollkornbrot.

    Das waren jetzt nur zwei Rezepte aus dem Seelenschmeichelei-Buch – aber ich hätte euch noch viele mehr vorstellen können. Also, absolut Daumen hoch für das Kochbuch „Seelenschmeichelei“!

    Liebste Grüße von Martina

    Verlinkt mit Freutag und #sonntagsglück