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Muhammara, Hummus und Naan – orientalische Aromaküche

Oktober 13, 2019

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Ihr Lieben,

es ist mal wieder Zeit für „All you need is…“ und das Thema ist diesmal „Naher und mittlerer Osten“ – klar, dass ich da dabei bin! Ich bin nämlich ganz verrückt nach der aromatischen Küche des Orients! Und ich liebe auch die Art des Speisens – Metze, die orientalischen Tappas – man stellt ganz viel Verschiedenes auf den Tisch und jeder greift zu. Besser geht es doch kaum, mehr Gemeinschaftsgefühl geht nicht.

Muhammara, Hummus und Naan

Ich stelle heute auf den Tisch: Muhammara, einen feinen Dip aus roten Paprikas, klassischen Hummus aus Kichererbsen, und Naan, ein Fladenbrot aus der Pfanne. Hört sich gut an? Dann geht’s direkt los!

Muhammara – syrischer Paprika-Dip

Muhammara

Zutaten für ein kleines Glas Muhammara

  • 3 rote Paprikaschoten
  • 50 g Walnusskerne – leicht geröstet
  • 5 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • 1/2 TL Meersalz
  • Etwas Mehl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Etwas Chilipulver
Muhammara

Zubereitung

Halbiert und putzt die Paprikaschoten, legt sie auf ein Backblech und gebt sie bei 180°C Heißluft und zugeschalteten Grill in den Backofen, bis die Haut schwarz wird. Nehmt sie dann heraus, lasst sie leicht abkühlen und entfernt dann die Haut. Püriert sie dann mit den anderen Zutaten möglichst fein. Mit Öl bedeckt hält sich Muhammara ein paar Tage. Es schmeckt super als Dipp zu Fleisch, einfach zu Brot, aber auch zu Frischkäse.

Hummus – Kichererbsen-Creme

Hummus

Zutaten für ein Glas Hummus

  • 200 g vorgegarte Kichererbsen (Abtropfgewicht)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Tahini (Sesampaste)
  • 3-4 EL Zitronensaft
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
Muhammara, Hummus und Naan

Zubereitung

Lasst die Kichererbsen in einem Sieb abtropfen, fangt dabei die Flüssigkeit auf. Schält die Knoblauchzehe. Püriert sie zusammen mit den Kichererbsen und den restlichen Zutaten mit dem Püriertstab oder in der Küchenmaschine fein – gebt solange etwas von der Abtropfflüssigkeit hinzu, bis alles schön cremig ist. In einer Schale anrichten, mit etwas Olivenöl beträufeln und Petersilie bestreuen. Humus hält sich ebenso, bedeckt mit etwas Olivenöl, ein paar Tage im Kühlschrank.

Was wären all die leckeren Dips ohne leckeres Brot? Ich zeige euch heute leckeres Naan – das Fladenbrot aus der Pfanne kennt ihr vielleicht aus der indischen Küche, aber auch im Orient wird es gerne gegessen. Und es ist so einfach zubereitet.

Naan – Fladenbrot aus der Pfanne

Naan-Brot

Zutaten für 4 kleine Naan-Brote

  • 3 EL griechischer Joghurt
  • 4 EL Weizenmehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • Salz und Kreuzkümmel (gemahlen)
  • Etwas Olivenöl
Naan-Brot

Zubereitung

Vermengt Joghurt, Mehl, Backpulver, etwas Salz und Kreuzkümmel miteinander, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Ist der Teig zu klebrig, gebt noch etwas Mehl hinzu. Teilt den Teig in 4 Stücke und formt ihn zu kleinen flachen Fladenbroten. Bratet diese in einer beschichteten Pfanne, ohne Öl. Wenn eine Seite braun ist, dreht die Brote um und bestreicht die gebratene Seite mit etwas Olivenöl. Ist die andere Seite schön braun, bestreicht auch diese mit etwas Öl und nehmt die Brote aus der Pfanne. Ach, wie ich dieses Brot liebe! Es schmeckt übrigens auch noch am nächsten Tag fein, wenn ihr es etwas toastet.

Damit der Tisch schön voll mit leckeren Gerichten wird, schaut gleich noch bei meinen Bloggerkollegen, was sie alles für euch gezaubert haben.

Noch immer nicht genug vom Orient? Dann findet ihr hier auf dem Blog noch leckeres Baba Ganoush, Zaalouk oder Fattoush.
Was auch immer ihr davon ausprobiert – lasst es euch gut schmecken!
Liebste Grüße von Martina