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Backrezept

    Backideen Herbstküche

    Zwetschgendatschi mit Streuseln

    September 22, 2018

    Ihr Lieben,

    was gehört für euch zum Spätsommer dazu? Für mich definitiv Zwetschgendatschi! Es gibt kaum etwas besseres, als den leckeren Zwetschgenkuchen meiner Mama mit Zwetschgen vom eigenen Baum und viel Sahne! Das ist Glück auf dem Teller! Zwetschgen direkt vom eigenen Baum – das ist mal wirklich Bio. Zumal dann doch ab und an mal aus einer Zwetschge ein kleiner Wurm entgegen winkt – das gehört einfach dazu. Was leider auch dazu gehört, sind Wespen, die lieben die süßen Früchte genauso sehr wie wir. Ach, ich mag sie einfach nicht – und wenn ich mit ihnen um mein Essen kämpfen muss, schon mal gar nicht!

    Über den Unterschied zwischen Zwetschgen und Pflaumen habe ich ja bereits mal philosophiert und euch mein leckeres Zwetschgen-Chutney vorgestellt. Aber egal ob ihr nun Pflaumen oder Zwetschgen verwendet – auf dem Kuchen schmecken beide lecker! Auf meinen Kuchen habe ich dennoch Zwetschgen gepackt. Sie dürfen auf einem leckeren Hefeteigbett Platz nehmen und bekommen eine süße Haube aus Streuseln aufgesetzt. Und bitte nur nicht mit den Früchten geizen – der Kuchen muss so richtig schön saftig werden – dann kann man sogar, der Figur zuliebe, auf die Sahne verzichten. Muss man aber nicht.

    Zwetschgendatschi mit Streuseln

    Zwetschgendatschi

    Zutaten für ein Blech:

    Etwa 1,7 kg reife, entkernte und geviertelte Zwetschgen

    Für den Hefeteig

    • 375 g Mehl
    • 1/2 Würfel frische Hefe
    • 70 g Zucker
    • 1 Prise Salz
    • 125 ml lauwarme Milch
    • 60 g weiche Butter oder Margarine
    • 1 Ei
    • Das Mark einer Vanilleschote
    • Etwas abgerieben Schale einer unbehandelten Zitrone

    Für die Streusel

    • 200 g weiche Butter oder Margarine
    • 300 g Mehl
    • 170 g Zucker
    • 100 g Mandelstifte
    • Das Mark einer Vanilleschote
    • 1 TL Zimtpulver

    Zwetschgendatschi

    Zubereitung

    Gebt das Mehl in eine große Schüssel und macht in die Mitte eine Mulde. In diese bröckelt ihr die Hefe, die ihr dann mit 1 TL Zucker und der lauwarmen Milch verrührt. Bestäubt die Mischung dann mit etwas Mehl und lasst den Vorteig an einem warmen Ort zugedeckt etwa 15 Minuten gehen. Ein warmer Ort ist zum Beispiel der Ofen, wenn ihr ihn auf etwa 30 °C vorheizt. Der Ofen hat den Vorteil, dass es darin so gar nicht zieht – Zug mag Hefeteig nämlich gar nicht. Der Vorteig sollte leichte Blasen werfen.

    Gebt dann die Butter, das Ei, das Vanillemark, den Zitronenabrieb, die Prise Salz und den restlichen Zucker zum Mehl und verknetet alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Und wie immer bei Hefeteig gilt: Kräftig und lange kneten! Dann darf der Teig ebenfalls abgedeckt an einem warmen Ort mindestens 45 Minuten gehen.

    Inzwischen könnt ihr die Streusel zubereiten, indem ihr Butter, Mehl, Zucker, Mandelstifte, Vanillemark und Zimt in den Händen zerreibt.

    Dann rollt ihr den Teig auf einer bemehlten Fläche so aus, dass er gut auf ein Blech passt. Dieses legt ihr mit Backpapier aus und breitet den Teig dann darauf aus. Ich hab noch einen Tipp für euch, damit euch die Zwetschgen den Ofen nicht so verschmutzen: Nutzt einen Back- und Dekorierrahmen, den ihr auf den äußersten Rand des Teiges setzt und etwas festdrückt. Dann bleibt der Saft der Zwetschgen schön auf dem Kuchen und landet nicht auf dem Backofenboden, wo er dann fies einbrennt.

    Nun belegt ihr den Teig mit den Zwetschgen, schön dachziegelartig aufschichten, damit auch schön viele Zwetschgen Platz finden. Streut dann die Streusel darüber und gebt das Blech dann für etwa 35 bis 40 Minuten in den auf 200°C vorgeheizten Backofen.

    Zwetschgendatschi

    Ach ist das lecker! Ach riecht das gut! Und ach sieht das gut aus!
    Große Zwetschgendatschi-Liebe!Wie sieht es bei euch aus?

    Liebste Grüße von Martina

    Zwetschgendatschi Kuchenstücke

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