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    [Buchrezension] Kochbuch: Eat more of what makes you happy

    Februar 19, 2019

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    Ihr Lieben,

    ich halte hier gerade mal wieder einen Schatz in Händen. Und ihr wisst ja inzwischen: wenn ich so begeistert bin, dann dreht es sich meistens um ein Kochbuch. Richtig! Ich habe ein neues Kochbuch und ich bin schon so ein bisschen verliebt. Es ist ein Buch nach meinem Geschmack – die richtige Größe, eine tolle Haptik, wunderschöne Fotos, klasse Rezepte… Und so ist die Folge, dass ich das Buch momentan fast täglich zur Hand nehme und mittlerweile fast jede Seite mit einem Klebezettel versehen ist. So mache ich das immer: Rezepte, die ich toll finde – egal ob in Kochbüchern oder auch Zeitschriften – bekommen einen Klebezettel. Und jetzt habe ich ein Klebezettel- Kochbuch vor mir.

    Aber ihr wollte jetzt sicher endlich mal wissen, was das denn für ein Buch ist. Ok, ich spanne euch nicht länger auf die Folter: Es handelt sich um das Kochbuch „Eat more of what makes you happy – Trends, Abenteuer, Inspiration.“ von Kerstin Niehoff, erschienen im Hölker Verlag.

    Kochbuch
    „Eat more of what makes you happy“

    Buchcover Kochbuch Eat more of what makes you happy

    Ich finde es ja generell immer super, wenn Blogger eigene Kochbücher veröffentlichen – wer hat nicht diesen Traum…
    Kerstin Niehoff kennt ihr vielleicht vom Food-, Design- und Lifestyle-Blog Waldsinnig, auf dem sie ihre Begeisterung für Nachhaltigkeit und Natürlichkeit teilt. Und diese Begeisterung spürt man auch in „Eat more of what makes you happy“. Es ist unterteilt in die Kapitel „Schnell und einfach“, „Gesund und leicht“, „Auf und davon“, Süß und fettig“ und „Neu und Ausgefallen“. Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Einleitung und einem Kapitel-Motto – alleine damit hat mich das Buch schon für sich gewonnen!

    Auch jedes Rezept fängt mit einer kurzen Einleitung an und endet oft mit einem praktischen Tipp. Und jedes Gericht wird auf einem wunderbaren Foto gezeigt, was mir persönlich sehr wichtig ist. Kochbücher, die nur hin und wieder ein Foto zeigen, mag ich gar nicht. Wenn jedes Rezept ein Foto dabei hat, ist das für mich ein großer Pluspunkt!
    Die Rezepte sind lecker, zum Teil ausgefallen – aber dabei nie abgehoben. Die Zutaten sind in der Regel leicht zu bekommen.

    Alles in allem muss ich sagen: Lieber Hölker-Verlag – da habt ihr was sehr Schönes auf den Markt gebracht! Daumen hoch! Und lieben Dank für das Buch! „Eat more of what makes you happy“ wird einen schönen Platz in meinem Küchenregal bekommen!

    Natürlich habe ich auch wieder Rezepte aus dem Buch ausprobiert, eines aus dem Kapitel „Gesund und leicht“ und eines aus dem Kapitel „Auf und davon“. Die Wahl ist mir nicht leicht gefallen!
    Beginnen wir nun mal mit „Gesund und leicht“:

    Green Matcha Curry

    Green Matcha Curry

    Zutaten für 2 Portionen:

    • 1 Frühlingszwiebel
    • 1/2 grüne Paprikaschote (ich habe eine gelbe verwendet, die mag ich lieber)
    • 1/2 Brokkoli (ca. 150 g)
    • 120 g Basmati-Reis
    • 1 EL Kokosöl
    • 100 g Zuckerschoten
    • 100 g Erbsen
    • 200 ml Kokosmilch
    • 1 TL grüne Currypaste
    • 1 TL Matchapulver
    • Salz
    Green Matcha Curry

    Zubereitung

    Putzt die Frühlingszwiebel und schneidet sie in feine Ringe. Befreit die Paprika von Samen und Scheidewänden und würfelt sie fein. Trennt die Brokkoliröschen vom Strunk und zerkleinert sie bei Bedarf etwas.
    Kocht den Brokkoli in gesalzenem Wasser bissfest und lasst ihn dann in einem Sieb abtropfen. Den Reis kocht ihr nach Packungsangabe in Salzwasser und gießt ihn anschließend ab.

    Erhitzt das Kokosöl bei mittlerer Hitze in einer Pfanne und bratet Frühlingszwiebel, Paprika, Brokkoli, Zuckerschoten und Erbsen darin an. Löscht mit 50 ml Wasser ab und gebt dann Kokosmilch, Currypaste und Match zu. Kurz köcheln lassen und dann mit Salz abschmecken.

    Verteilt dann den Reis auf zwei Teller und gebt das Green Match Curry darüber.
    Fertig ist ein super schnelles, leichtes und sehr leckeres Gericht. Ich habe bei meiner Version noch Hühnchen dazu angebraten – auch Möhren schmecken lecker dazu. Wenn ihr Brokkoli auch gerne etwas knackiger mögt, könnt ihr ihn auch in der Pfanne anbraten, ohne ihn vorher bissfest zu kochen.
    Currys koche ich sehr gerne – am liebsten Thai-Curry, und auch mal ein indisches Curry – aber Matcha kam dabei bislang nicht zum Einsatz – eine tolle Idee, die ich jetzt öfter umsetzen werde!

    Green Matcha Curry

    Das zweite Rezept kommt aus der Kategorie „Auf und davon“:

    Raw Chocolate Bites

    Raw Chocolate Bites

    Zutaten für etwa 12 Kugeln

    • 50 g Kakao-Nibs (bekommt ihr vielleicht nicht überall, aber in Bioläden in der Regel schon)
    • 2 EL Zucker (habe ich durch Honig ersetzt)
    • 200 g geschälte Mandeln
    • 24 Datteln – entsteint
    • 4 TL Kakaopulver plus 3 TL zum Ummanteln
    Raw Chocolate Bites

    Zubereitung

    Röstet die Kakao-Nibs bei hoher Temperatur in einer Pfanne, gebt dann den Zucker hinzu, lasst ihn karamellisieren und vermischt ihn dann mit den Nibs. Gebt die Masse in eine Schüssel und lasst sie abkühlen

    Röstet die Mandeln in derselben Pfanne und lasst sie etwas abkühlen. Mahlt sie im Standmixer fein, bis keine Stücke mehr zu sehen sind. Dann kommen die Datteln und die 4 TL Kakaopulver hinzu – püriert alles etwa 5 Minuten, bis sich etwas Öl absetzt. Verknetet die Masse dann mit den Kakao-Nibs und formt sie zu mundgerechten Kugeln. Bestreut die Kugeln in einer Schüssel mit Kakaopulver und wälzt sie dann vorsichtig darin, bis sie komplett ummantelt sind.

    Das Rezept funktioniert auch mit anderen Kernen oder Nüssen und auch mit anderen Trockenfrüchten. Ihr könnt es auch mit Zimt und anderen Gewürzen versuchen. Ich finde die kleinen Kugeln, gerne auch Energy Bites genannt, super und hab sie gerne im Büro dabei. Deshalb habe ich gleich ein paar mehr auf Vorrat gemacht. Wenn die Lust auf Süßigkeiten kommt, dann greife ich zu den Chocolate Bites und bin happy! Und man soll schließlich mehr von dem essen, was einen happy macht, oder?

    Raw Chocolate Bites

    Ich hoffe, euch gefallen die Rezepte genauso gut, wie mir. Wenn ja, ist das Buch „Eat more of what makes you happy“ ja vielleicht auch was für euch. Was meint ihr?

    Liebste Grüße von Martina

    Das Buch wurde mir auf Anfrage zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dennoch beschreibe ich hier meine eigene, unbeeinflusste Meinung. Am Verkauf des Buches bin ich nicht beteiligt. Für den Beitrag wurde ich nicht bezahlt.

    Verlinkt mit Creadienstag und Freutag.